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St. Bernardus Christmas Ale

Hersteller:  St. Bernardus

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Das St. Bernardus Christmas Ale ist ein belgisches Weihnachtsbier, das die kalte Jahreszeit mit kräftigem Charakter, würziger Tiefe und einer angenehmen Wärme im Glas widerspiegelt. Gebraut wird es von der traditionsreichen Brauerei St. Bernardus im flämischen Watou, unweit der französischen Grenze. Wie viele belgische Spezialbiere erzählt auch dieses Bier eine Geschichte von handwerklicher Braukunst, regionaler Tradition und dem besonderen Stellenwert, den Bier in Belgien genießt.

Mit seiner tiefdunklen, kastanienbraunen Farbe und dem üppigen, beigefarbenen Schaum wirkt das Christmas Ale bereits optisch wie ein klassisches Festtagsbier. Im Glas präsentiert es sich kräftig und komplex. In der Nase zeigen sich intensive Aromen von dunklen Früchten, Karamell, Malz und feinen Gewürzen. Noten von Rosinen, Datteln und getrockneten Pflaumen erinnern an einen winterlichen Früchtekuchen, während dezente Anklänge von Schokolade und Röstmalz für zusätzliche Tiefe sorgen.

Der erste Schluck bestätigt den vielschichtigen Eindruck. Das Bier ist vollmundig und besitzt eine deutliche malzige Süße, die jedoch von einer angenehmen Würze und einer ausgewogenen Bitterkeit begleitet wird. Besonders charakteristisch sind die fruchtigen Aromen, die sich mit karamelligen und leicht schokoladigen Noten verbinden. Dazu kommt eine feine alkoholische Wärme, die das Bier besonders passend für gemütliche Winterabende macht. Trotz seiner Intensität wirkt das Christmas Ale nicht eindimensional, sondern entwickelt sich während des Trinkens immer wieder weiter.

Typisch für belgische Starkbiere ist auch die Hefe ein wichtiger Bestandteil des Geschmacksprofils. Sie trägt zu den fruchtigen und würzigen Nuancen bei und verleiht dem Bier seinen charakteristischen belgischen Stil. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen aromatisches Bier, das man eher langsam und bewusst genießt, anstatt es einfach nebenbei zu trinken.

Auch kulinarisch ist das St. Bernardus Christmas Ale vielseitig einsetzbar. Es passt hervorragend zu kräftigen Schmorgerichten, Wild, Ente oder würzigem Käse. Ebenso interessant ist die Kombination mit Desserts auf Schokoladen- oder Karamellbasis. Durch seine fruchtigen und würzigen Aromen kann es sogar klassische Weihnachtsgerichte wunderbar ergänzen.

Besonders schön ist der saisonale Charakter des Bieres: Das St. Bernardus Christmas Ale vermittelt nicht nur geschmacklich, sondern auch atmosphärisch ein Gefühl von Weihnachten. Es steht für lange Abende, gutes Essen und die Zeit, in der man sich bewusst etwas mehr Zeit für Genuss nimmt.

Wer belgische Starkbiere mag und ein kräftiges, komplexes Weihnachtsbier sucht, findet im St. Bernardus Christmas Ale einen spannenden Begleiter für die kalte Jahreszeit. Am besten genießt man es nicht eiskalt, sondern leicht temperiert – denn mit zunehmender Temperatur können sich die zahlreichen Aromen noch deutlicher entfalten.


BrauArt britische Biere GmbH
Emmastraße 25
40227 Düsseldorf
Großhandelsanfragen an:
office@brauart-duesseldorf.de

Spezifikationen

Bierstil Weihnachtsbier
Alkoholgehalt über 9%
Land Belgien
Biereigenschaften
Alkohol 10,0% Alkohol
IBU 20 IBU
Bierstil Weihnachtsbier
Herkunft Poperinge, Belgien
Hersteller St. Bernardus
Serviertemperatur 8-12°C
Geschmack Aromen von dunklen Früchten, Karamell, Malz und feinen Gewürzen
Zutaten Wasser, GERSTENMALZ, Zucker, Hopfen, Hefe.
Malz / Getreide
Gerstenmalz
Allergene

Glutenhaltiges Getreide

Bierstil Weihnachtsbier
Alkoholgehalt über 9%
Land Belgien
Die Brauerei mit dem Mönch

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts flohen die Trappisten vom Mont des Cats (benannt nach einem alten lokalen Stamm) nach Watou. Dort ließen sie sich auf dem „Patershof“ (auch bekannt als „Courtewyle“) nieder, nur einen Steinwurf von der heutigen Brauerei entfernt. Sie nannten ihr neues Heim „Réfuge de Notre Dame de St. Bernard“ - und es sollte sich nicht nur dem Namen nach, sondern auch in der Praxis als Zuflucht erweisen. Aber warum kamen diese Mönche überhaupt nach Belgien? In Frankreich mussten sie Steuern auf ihre Einkünfte zahlen, was in Belgien (noch) nicht der Fall war. In ihrer neuen Heimat sicher, begannen die Mönche mit der Käseherstellung. Als Frankreich eine tolerantere Haltung gegenüber religiösen Gemeinschaften einnahm, beschlossen die Mönche von Mont Des Cats, wieder über die Grenze zu gehen. Ihre leerstehende Molkerei wurde von Evariste Deconinck übernommen. Später ging das Gelände der Zuflucht in den Besitz des öffentlichen Zentrums für soziale Wohlfahrt in Brügge über. 

In dieser Zeit erweiterte Deconinck die Molkerei. Heute ist das Brouwershuis am Trappistenweg, in dem der Käse hergestellt wurde, ein Gästehaus. In den 1930er Jahren wurden dort zwei verschiedene Käsesorten hergestellt: St. Bernard Watou“ und ‚Port Salut de Watou‘. Im Jahr 2018 hat die Brauerei ihre Positionierung als Reiseziel für Biertouristen weiter gestärkt, indem sie einen neuen Flügel mit Platz für weitere Lagerhallen, einen neuen Brauereiladen, Räume für Veranstaltungen, Tagungen und Seminare und als Krönung die „Bar Bernard“, eine spektakuläre 360°-Dachbar mit Verkostungsraum, gebaut hat. Ab 2023 können die Besucher auch an einer Brauereiführung teilnehmen, bei der sie die einzigartige Geschichte von St.Bernardus in ihrem eigenen Tempo erkunden können. Ende 2022 wurde eine brandneue dreistöckige Produktionshalle mit einem Abfüllbereich für die Abfüllung und Verpackung, mehr Platz für die Lagerung von Kisten, Gläsern und anderem Verpackungsmaterial, zusätzlichen Büros und einem neuen Labor eröffnet. Der neue Abfüllbereich verbesserte die Nachhaltigkeit des Produktionsprozesses auf verschiedene Weise und ermöglichte weitere logistische Innovationen. 

Ein weiteres neues Lager in Sappenleen, einem Industriepark in Poperinge, wurde ebenfalls im Laufe des Jahres 2023 hinzugefügt. Ab 2023 ist der jährliche Absatz auf 50.000 Hektoliter, d.h. 5 Millionen Liter, gestiegen. Diese 15 Millionen 33cl-Flaschen Bier werden in mehr als 80 Ländern geschätzt. Etwa 55 % davon werden innerhalb Belgiens verkauft. Die Vereinigten Staaten sind der größte Auslandsmarkt, gefolgt von den Niederlanden und Frankreich.