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Duchesse Cherry

Hersteller:  Brouwerij Verhaeghe

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Das Duchesse Cherry ist ein herausragendes Fruchtbier der belgischen Brouwerij Verhaeghe aus dem westflämischen Vichte. Diese kleine Familienbrauerei, gegründet im Jahr 1885, hat sich seit jeher der traditionellen Herstellung komplexer und charaktervoller Biere verschrieben. Mit dem Duchesse Cherry gelingt ihr ein spannender Brückenschlag zwischen jahrhundertealter Braukunst und modernem Genuss.

Basis dieses außergewöhnlichen Kirschbiers ist das berühmte Flanders Red Ale Duchesse de Bourgogne – ein rotbraunes Sauerbier mit gemischter Gärung. Nach rund 18 Monaten Reifezeit in Eichenholzfässern wird dem Bier belgische Sauerkirsche (Kriek Gorsem) zugesetzt – und zwar in beachtlicher Menge: Etwa 20 Kilogramm Frucht pro 100 Liter Bier. Es folgt eine weitere Reifung von mindestens sechs Monaten in Eichenholz-Foedern. Das Ergebnis ist ein Bier, das in Summe mehr als zwei Jahre Reifezeit hinter sich hat – ganz ohne künstliche Aromen, Sirup oder Zusätze. Alles, was im Glas landet, stammt aus der Natur und handwerklichem Können.

Schon beim Einschenken beeindruckt das Duchesse Cherry mit seiner tief rubinroten Farbe und dem feinen, rosafarbenen Schaum. In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Aroma aus frischen Sauerkirschen, milder Holznote und einem Hauch von Essigsäure, das an guten Balsamico erinnert. Subtile Nuancen von weißer Schokolade oder Buttermilch begleiten den ersten Eindruck – Hinweise auf die lange Fassreifung.

Geschmacklich zeigt sich das Bier ebenso komplex: Fruchtig-säuerlich im Antrunk, mit klarer Kirschpräsenz, ausgewogen durch eine feine Süße und eine leicht trockene Holznote. Die Säure ist präsent, aber nicht aggressiv – sie erinnert an einen trockenen Cidre oder sogar an einen gereiften Weißwein. Der Abgang ist angenehm trocken, mit einem bittersüßen Finish, das Lust auf den nächsten Schluck macht. Mit einem Alkoholgehalt von 6,8?% vol. bringt es eine angenehme Wärme mit, ohne schwer zu wirken.

Serviert wird das Duchesse Cherry idealerweise bei 8 bis 12?°C in einem bauchigen Verkostungsglas, das die Aromen zur Geltung bringt. Es passt hervorragend zu kräftigem Käse, Wildgerichten oder auch zu fruchtigen Desserts. Auch als Aperitif macht es eine ausgezeichnete Figur – besonders für Gäste, die etwas Ausgefallenes und dennoch Zugängliches suchen.

Bierkenner auf der ganzen Welt schätzen das Duchesse Cherry für seine Tiefe und Authentizität. Plattformen wie Ratebeer und Untappd vergeben regelmäßig hohe Bewertungen – gelobt werden vor allem die Ausgewogenheit, die handwerkliche Verarbeitung und der vollständige Verzicht auf künstliche Zusätze. Wer Kirschbier nur aus dem Supermarkt kennt, wird hier eines Besseren belehrt: Das Duchesse Cherry ist kein quietschsüßes Modegetränk, sondern ein ernstzunehmendes, hochkomplexes Bier mit Charakter und Seele.

Kurzum: Das Duchesse Cherry ist ein Paradebeispiel belgischer Braukunst – fruchtig, tiefgründig, ehrlich. Ein Muss für alle, die außergewöhnliche Biere lieben und entdecken wollen, wie vielschichtig ein Kriek tatsächlich sein kann.



BrauArt britische Biere GmbH
Emmastraße 25
40227 Düsseldorf
Großhandelsanfragen an:
office@brauart-duesseldorf.de
 


Biereigenschaften
Alkohol 6,8% Alkohol
Bierstil Cherry Ale
Herkunft Azegem, Belgien
Hersteller Brouwerij Verhaeghe
Serviertemperatur 8-12°C
Geschmack Fruchtig-säuerlich, Kirsche, feine Süße, Holz
Zutaten Wasser, GERSTENMALZ, WEIZEN, Kirschen, Hopfen, Hefe, Zucker.
Malz / Getreide
Gerstenmalz Weizen
Allergene

Glutenhaltiges Getreide

Keine Spezifikationen verfügbar.

Biere aus Südwestflandern


Die Brauerei wurde von Adolphe und Paul Verhaeghe als Brauerei-Mälzerei gegründet. In der Vorkriegszeit erlebte die Brauerei eine rege Tätigkeit. Die Verkaufsaktivitäten der damals üblichen Brauereien beschränkten sich meist auf die umliegende Region oder in einigen Fällen sogar nur auf die Dorfebene. So gesehen kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die „Verhaeghe Vichte Brewery“ damals exportierte, wenn auch nur regional. Das Polkes tonnenbier“, wie die Biere des Brauereigründers Paul Verhaeghe im Volksmund genannt wurden, wurde nämlich für seine große Klarheit auch nach dem Transport gelobt: eine Qualität, die die Brüsseler Kunden zu schätzen wussten. Aufgrund der damals unzureichenden Straßeninfrastruktur und der begrenzten Transportmöglichkeiten, die in vielen Fällen nur mit Pferd und Wagen bewältigt werden konnten, war Brüssel weit von Vichte entfernt.

Durch die Lage der Brauerei in unmittelbarer Nähe der Eisenbahnlinie nach Brüssel war Brüssel für Vichte erreichbar und die Brauerei konnte sich dort einen nicht unbedeutenden Kundenstamm aufbauen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam die Brauereiindustrie in Schwung. Der Biertyp Pilsener, ein untergäriges Bier, schaffte den endgültigen Durchbruch auf dem belgischen Markt. Dieser Durchbruch läutete das Ende für viele Brauereien ein, die bis dahin nur obergärige Biere gebraut hatten. Die Kombination aus technologischem Fortschritt in der Branche, Geschmacksveränderung, höherem Lebensstandard, Verbesserung der Straßeninfrastruktur und immer größerer Mobilität brachte die Brauindustrie in die Phase des Massenkonsums. Einige Brauereien mit nationaler Markenbekanntheit erlebten in dieser Zeit ihren größten Aufstieg. Die „Brouwerij Verhaeghe-Vichte“ passte sich der neuen Situation an, blieb aber regional gebunden. 

Die „Brouwerij Verhaeghe-Vichte“, die bereits seit einiger Zeit Lagerbier braut, achtete besonders darauf, die Qualität ihrer bestehenden Biere zu verbessern und höherwertige Biere zu kreieren. An Nominierungen bei internationalen Wettbewerben mangelte es nicht: Die Brauerei Verhaeghe-Vichte erhielt für ihre Biere „Vichtenaar“ und „Echt Kriekenbier“ die ersten Preise. Auch heute noch wird die Brauerei von den Verbrauchern in ihrer damaligen Entscheidung für etwas weniger, aber besseres Bier bestätigt. Nicht nur in Belgien, sondern auch im Ausland schätzen die Verbraucher zunehmend Qualitätsbiere mit einem persönlichen und klar erkennbaren Geschmack. Der Aufstieg des gemischt vergorenen Biers „Duchesse de Bourgogne“, eines rubinroten flämischen Red Brown Ale, das in Eichenfässern gereift ist und nach einer traditionellen, für Südwestflandern typischen Brauart gebraut wird, ist der lebende Beweis dafür.