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Zwickl

Hersteller:  Wildbräu Gräfing GmbH

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Ein Zwickl ist kein Bier, das sich über Hochglanz und glasklare Optik definiert. Im Gegenteil: Seine Stärke liegt gerade darin, dass es ursprünglich, naturbelassen und ein wenig eigenwillig daherkommt. Das Wildbräu Zwickl aus Grafing bei München verkörpert diese Philosophie besonders schön. Es handelt sich um den unfiltrierten Sud des Hellen – mit natürlicher Hefe und Eiweißtrübung. Dadurch präsentiert sich das Bier opaltrüb, weich und malzaromatisch.

Mit 5,0 % Alkohol, 11,6 °Plato Stammwürze und 17 Bittereinheiten ist das Zwickl kräftig genug, um Charakter zu zeigen, bleibt dabei aber angenehm zugänglich. Die vergleichsweise moderate Bittere unterstützt den malzigen Eindruck, ohne den Geschmack zu dominieren.

Was macht ein Zwickl eigentlich aus?

Der Begriff „Zwickl“ geht auf eine alte Brautradition zurück. Der Braumeister entnahm früher mit einem sogenannten Zwickelhahn eine kleine Probe aus dem Lagerkeller, um den Reifezustand und Geschmack des Jungbieres zu kontrollieren. Genau diese Tradition greift Wildbräu auf.

Auch heute wird das Bier nach einer vierwöchigen Reifezeit unfiltriert abgefüllt. Dadurch bleiben Bestandteile im Bier, die bei filtrierten Bieren entfernt werden. Dazu gehören unter anderem Hefen und Eiweißstoffe. Das Ergebnis ist kein glasklares Bier, sondern ein naturtrübes Getränk mit weicherem und cremigerem Charakter.

Bei Wildbräu hat diese Tradition sogar einen besonders persönlichen Stellenwert: Ursprünglich war das Zwickl vor allem für die Mitarbeiter der Brauerei und Freunde des Hauses gedacht. Inzwischen ist daraus ein eigenes Bier geworden, das auch außerhalb der Brauerei seine Fans gefunden hat.

Malzig, mild und angenehm fruchtig

Schon in der Nase zeigt das Wildbräu Zwickl, dass es kein gewöhnliches Helles sein möchte. Die verbliebene Hefe sorgt für leicht fruchtige Noten, während das Malz für die typische warme, würzige Grundlage verantwortlich ist. Am Gaumen wirkt das Bier mild, weich und angenehm malzbetont.

Besonders interessant ist die Verbindung aus malziger Fülle und cremig-würzigem Mundgefühl. Die natürliche Trübung ist dabei nicht nur ein optisches Merkmal. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass das Bier weniger kantig und stattdessen rund und weich wirkt. Genau diese Eigenschaften werden auch in der Produktbeschreibung von Wildbräu hervorgehoben.

Wer ein extrem hopfenbetontes Craftbier erwartet, wird hier vermutlich eine andere Welt kennenlernen. Das Zwickl setzt nicht auf maximale Bitterkeit oder spektakuläre Aromahopfen. Sein Reiz liegt vielmehr in der Balance: Malz, Hefe, leichte Fruchtigkeit und eine dezente Bittere ergeben ein Bier, das unkompliziert wirkt und dennoch genügend Tiefe besitzt.

Ein Bier mit Kellercharakter

Der Begriff Kellerbier passt zum Wildbräu Zwickl besonders gut. Man kann sich das Bier geradezu im traditionellen Lagerkeller vorstellen: frisch aus dem Tank gezapft, naturtrüb und ohne den Anspruch, perfekt durchsichtig zu sein.

Diese Nähe zum ursprünglichen Biergenuss passt hervorragend zur Philosophie von Wildbräu. Die Grafinger Privatbrauerei versteht sich als Bewahrerin bayerischer Biertradition und verbindet traditionelle Verfahren mit einer modernen Brauerei.

Auch die Bewertungen auf Untappd spiegeln diesen unkomplizierten Charakter wider. Das Zwickl liegt dort aktuell bei etwa 3,37 von 5 Punkten, basierend auf rund 1.800 Bewertungen. Aktuelle Check-ins zeigen zudem, dass das Bier nicht nur in Bayern getrunken wird, sondern auch außerhalb der Region seine Anhänger findet.

Der ideale Begleiter zur Brotzeit

Bei der Speisenbegleitung spielt das Zwickl seine Stärken besonders deutlich aus. Wildbräu empfiehlt es ausdrücklich zu kalten Platten, Eintopfgerichten und Käse. Das erscheint logisch: Die malzige und weiche Struktur kann kräftige Speisen begleiten, ohne sie geschmacklich zu überdecken.

Eine klassische bayerische Brotzeit mit Wurst, Schinken, Käse, Bauernbrot und Senf wäre daher geradezu prädestiniert. Ebenso passt das Zwickl zu herzhaften Hausmannsgerichten oder einem deftigen Eintopf.

Das Wildbräu Zwickl ist ein Bier für alle, die Bier möglichst unverfälscht erleben möchten. Seine natürliche Trübung, die verbliebene Hefe, die vierwöchige Reifezeit und die unfiltrierte Abfüllung verleihen ihm einen eigenständigen Charakter.

Es ist mild, malzaromatisch, leicht fruchtig und cremig-würzig, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Mit 5,0 % Alkohol bleibt es dabei angenehm trinkbar und eignet sich sowohl für den gemütlichen Feierabend als auch für die klassische bayerische Brotzeit.

Vielleicht liegt genau darin sein besonderer Charme: Das Zwickl versucht nicht, spektakulär zu sein. Es erinnert vielmehr daran, dass gutes Bier nicht immer kompliziert sein muss. Manchmal reichen Malz, Hefe, Zeit und handwerkliches Können, um ein Bier zu schaffen, das einfach nach Bier schmeckt – naturtrüb, charaktervoll und herrlich bodenständig.


BrauArt britische Biere GmbH
Emmastraße 25
40227 Düsseldorf
Großhandelsanfragen an:
office@brauart-duesseldorf.de


Spezifikationen

Bierstil Zwickl
Alkoholgehalt 5% - 7%
Land Deutschland
Biereigenschaften
Alkohol 5,0% Alkohol
Bierstil Zwickl
Herkunft Gräfing, Deutschland
Hersteller Wildbräu Gräfing
Serviertemperatur 6-8°C
Geschmack leicht fruchtig, mild, malzaromatisch
Hopfensorten Hallertauer Perle
Zutaten Wasser, GERSTENMALZ, Hopfen, Hefe.
Malz / Getreide
Gerstenmalz
Allergene

Glutenhaltiges Getreide

Bierstil Zwickl
Alkoholgehalt 5% - 7%
Land Deutschland

Die älteste Privatbrauerei der Welt


Für 100.000 Jahre liegt das Land, das später Grafing werden soll, tiefgefroren unter 500 Meter dickem Eis. Bis vor 10.000 Jahren endlich die Temperaturen steigen und der Inngletscher abtaut. Zurück bleiben der Inn, das Rosenheimer Seenbecken und die bildhübsche, hügelige Moränenlandschaft rund um Grafing. Als die Nachfahren des modernen Menschen das Alpenvorland erreichen, dringen sie bis ins Rosenheimer Becken vor, das zur Heimat der Bajuwaren wird. Dort entwickeln sie ihre ganz besondere bayerische Lebens- und Sprachkultur. 

Der aufrechte, kampfbereite Bär erstrahlt heute wieder in vollem Glanz. Er verkörpert nicht nur den Mut der Stadt, sondern ziert auch Flaschen, Tragerl und Werbeflächen im Grafinger Raum, im Großraum München und an all den Orten der Welt, wo Menschen dieses wilde, urbayerische Lebensgefühl lieben. Das Wildbräu Logo zeigt der aufrechtstehende Bär mit der Maischschait über der Schulter. Der Bär ist dem Wappenzeichen der Stadt Grafing entlehnt. Das Wildbräu Logo würdigt zwei Dinge: Den Mut der Grafinger Soldaten, die dem bayerischen Herrscher 1322 in der Schlacht von Mühldorf zum Sieg über den österreichischen Herrscher verholfen haben. Der „Maischeschait“ über der Schulter des Bären weist auf die Geschichte herrschaftlicher und bürgerlicher Brauerfamilien in Grafing hin.