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ESB

Hersteller:  Fuller's Brewery

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Wenn es um britische Bierikonen geht, darf ein Name nicht fehlen: Fuller’s ESB (Extra Special Bitter). Seit seiner Einführung im Jahr 1971 steht dieses Ale wie kaum ein anderes für Qualität, Ausgewogenheit und klassische englische Braukunst. Geboren in der historischen Griffin Brewery im Londoner Stadtteil Chiswick, wurde es ursprünglich als saisonale Spezialität eingeführt – und entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil des Sortiments und einem stilprägenden Bier.

Das Kürzel ESB – heute ein fest etablierter Bierstil – war ursprünglich ein Eigenname: Fuller’s nutzte ihn, um ihr besonders kräftiges Bitter-Ale zu kennzeichnen. In den 1970er-Jahren galt es als mutig, ein solch vollmundiges und aromatisch intensives Bier anzubieten. Doch genau das traf den Nerv der Zeit: Das Fuller’s ESB gewann in kurzer Zeit mehrere Auszeichnungen, darunter dreimal den Titel „Champion Beer of Britain“ der Campaign for Real Ale (CAMRA) – 1978, 1981 und 1985. Auch international wurde es gefeiert und gewann u.a. beim World Beer Cup Preise.

Gebraut wird das ESB nach der traditionellen Parti-Gyle-Methode, bei der aus einer Maische unterschiedliche Würzen für verschiedene Biere gewonnen werden. Dadurch erhält das ESB seinen besonders ausgewogenen Charakter. Die Basis bilden 97?% Pale Ale Malz und 3?% Crystal Malz, die für eine warme Bernsteinfarbe und ein tiefes, karamellig-nussiges Malzaroma sorgen.

Für die Hopfung setzt Fuller’s auf klassische britische Sorten wie Target, Northdown, Challenger und East Kent Goldings, die dem Bier eine elegante Bitterkeit und ein leicht würziges, florales Aroma verleihen. Das Ergebnis ist ein harmonisches Zusammenspiel aus malziger Süße und herber Frische, das Liebhaber traditioneller Ales begeistert.

Im Glas schimmert das ESB in einem satten Kupferton mit einer feinporigen, cremefarbenen Schaumkrone. In der Nase zeigen sich intensive Aromen von Orangenschale, Toffee, Trockenfrüchten und zartem Karamell. Am Gaumen folgt ein vielschichtiger Eindruck: Die malzige Grundlage trägt Noten von Honig, geröstetem Getreide und einem Hauch Haselnuss, die von einer subtilen Fruchtigkeit und gut eingebundener Bitterkeit kontrastiert werden. Der Abgang ist trocken, würzig und angenehm warm – ein klassischer „Pint mit Rückgrat“.

Mit einem Alkoholgehalt von 5,5?% vol. besitzt das ESB genügend Kraft, um auch als Essensbegleiter zu glänzen. Es passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch, Lamm, gereiftem Cheddar, Pasteten und sogar zu würzigem Curry. Die ausgewogene Aromatik macht es zu einem verlässlichen Partner für herzhafte Speisen ebenso wie für feine Käsesorten oder nussige Desserts.

Was das Fuller’s ESB so besonders macht, ist seine Fähigkeit, Tradition und Zugänglichkeit zu verbinden. Es ist vollmundig, ohne schwer zu wirken. Es ist aromatisch komplex, ohne überfordernd zu sein. Es ist bitter, aber nie schroff. Genau diese Balance macht es zum Inbegriff eines „English Strong Bitter“ – und zum Vorbild für zahlreiche internationale Brauer, die sich an diesem Stil orientieren.

Auch Jahrzehnte nach seiner Einführung behauptet sich das Fuller’s ESB souverän im Markt. Es ist ein Bier für Genießer, das sowohl Kenner als auch Einsteiger abholt – ein echtes Londoner Original, das sich seinen Platz unter den besten Bieren Großbritanniens redlich verdient hat.



BrauArt britische Biere GmbH
Emmastraße 25
40227 Düsseldorf
Großhandelsanfragen an:
office@brauart-duesseldorf.de
 
Biereigenschaften
Alkohol 5,9% Alkohol
IBU 35 IBU
Bierstil Bitter
Herkunft London, England
Hersteller Fuller's
Serviertemperatur 8-9°C
Geschmack Orangenschale, Toffee , Trockenfrüchte, Honig, geröstetes Getreide , Nüsse
Hopfensorten Target, Northdown, Challenger, East Kent Goldings
Zutaten Wasser, GERSTENMALZ, Hopfen, Hefe.
Malz / Getreide
Pale Crystal Chocolate
Allergene

Glutenhaltiges Getreide

Keine Spezifikationen verfügbar.

Fuller's Brewery

Chiswick LaneSouth Chiswick
W4 2QB LondonVereinigtes Königreich

Aus dem Herzens Londons


Die Geschichte der Fuller's Brewery ist eine Geschichte, die schon seit einiger Zeit zusammenbraute. Das Jahr 1845, das im Namen eines der berühmten Biere von Fuller's verewigt ist, wird für immer das Jahr von Fuller sein. Damals wurden die Partnerschaftsurkunden von Fuller, Smith & Turner offiziell unterzeichnet, was den Beginn von etwas Besonderem für die Londoner Brauereiszene markierte. In diesem Teil der Hauptstadt wird seit mehr als 350 Jahren Bier gebraut, und zwar schon seit der Zeit von Oliver Cromwell. 

Damals war es durchaus üblich, dass große Haushalte ihr eigenes Bier brauten. In den späten 1600er Jahren befand sich ein solches privates Brauhaus in den Gärten des Bedford House in der Chiswick Mall. Eine andere, weitaus bescheidenere Brauerei befand sich in der Nähe im Haus von Thomas Urlin. Als Urlin starb, ging das Anwesen auf seine Witwe und seinen Schwiegersohn, einen Herrn namens Thomas Mawson, über, der die Leitung des Unternehmens übernahm. Er war es, der den Grundstein für ein großes Brauerei-Unternehmen legte, indem er das Gasthaus The George und zwei angrenzende Cottages für 70 Pfund kaufte und später auch das Brauhaus in Bedford House erwarb. 

Die nächsten namhaften Besitzer der Brauerei waren John Thompson und David Roberts. Jedoch trennte sich das Duo 1786 und Thompson schlug sich alleine durch. Schließlich ging die Brauerei an seine Söhne Douglas und Henry über. Unter ihrer Leitung erielt die Brauerei 1816 erstmal den Namen und Griffin und den Greif im Emblem. Die Brüder luden des Bruder des Londoner Bürgermeisters in die Partnerschaft ein, was aber auch nicht reichte um die Brauerei langfristig zu halten. So kamen sie an einen gewissen John Fuller. Der wohlhabende Gentleman kaufte schon bald einen der Thompsons auf und wurde Mehrheitsaktionär. Im Jahr 1839 starb John Fuller und übergab die Kontrolle an seinen Sohn John Bird Fuller. Dieser machte sich schnell einen Nahmen und trennte sich 1845 von den Thompsons komplett. Heute ist die Fuller's Brewery fester Bestandteil der Londonder Bierszene und sieht mit Stolz auf eine lange Geschichte zurück, die die Brauerei zu dem gemacht hat, was sie heute ist und darstellt.