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Blonde

Hersteller:  Leffe

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Leffe Blonde ist weit mehr als nur ein Bier – es ist eine belgische Ikone mit jahrhundertealter Geschichte und einem unverwechselbaren Charakter. Sein Ursprung liegt in der Abtei Notre-Dame de Leffe in Dinant, wo die Prämonstratensermönche bereits im 13. Jahrhundert begannen, Bier zu brauen. Ihr Ziel war es, ein sicheres und nahrhaftes Getränk für Pilger und die umliegende Bevölkerung bereitzustellen. Auch wenn Leffe heute industriell gebraut wird, lebt die Tradition der Abteibrauerei in jeder Flasche weiter – mit Respekt vor der Vergangenheit und einem Blick für Qualität.

Im Glas zeigt sich Leffe Blonde in einem klaren, goldenen Farbton mit einer feinporigen, cremigen Schaumkrone, die lange bestehen bleibt. Der Duft ist einladend und vielschichtig: Malz, Hefe, Banane, Vanille, Honig und zarte Gewürznoten steigen in die Nase und erinnern an eine warme Backstube oder einen Spätsommertag im Obstgarten.

Am Gaumen entfaltet sich ein weicher, ausgewogener Geschmack. Eine angenehme Malzsüße trifft auf fruchtige Noten von reifer Birne und Aprikose, begleitet von einer sanften, würzigen Hefecharakteristik. Mit einem Alkoholgehalt von 6,6?% Vol. bringt das Bier genug Körper und Wärme mit, ohne dabei schwer zu wirken. Die feine Kohlensäure sorgt für Frische, der Abgang ist harmonisch mit einer dezenten, kräuterigen Hopfenbittere – rund, elegant, niemals aufdringlich.

Leffe Blonde ist auch kulinarisch ein vielseitiger Begleiter. Es harmoniert hervorragend mit weichem Käse wie Brie oder Camembert, passt zu Geflügel, Fisch in Sahnesauce oder gegrilltem Gemüse. Selbst zur asiatischen Küche oder leicht scharfen Speisen zeigt es eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit. Als Aperitif serviert, bietet es einen stimmungsvollen Einstieg in ein gutes Essen oder einen entspannten Abend.

Trotz seiner weiten Verbreitung bleibt Leffe Blonde ein Symbol für die Verbindung von klösterlicher Brautradition und moderner Braukunst. Es ist ein Paradebeispiel für das sogenannte „Abbey-Style Blonde Ale“ – ein Bierstil, der für seine Ausgewogenheit, Tiefe und zugängliche Komplexität geschätzt wird.

Leffe Blonde ist ein Bier für alle Gelegenheiten: würdevoll genug für besondere Momente, aber zugleich so einladend, dass es auch im Alltag Platz findet. Es lädt ein zum Genießen, zum Innehalten, zum Teilen – so wie es die Mönche von Leffe einst beabsichtigten.



BrauArt britische Biere GmbH
Emmastraße 25
40227 Düsseldorf
Großhandelsanfragen an:
office@brauart-duesseldorf.de
Biereigenschaften
Alkohol 6,6% Alkohol
IBU 20 IBU
Bierstil Blond
Herkunft Dinan, Belgien
Hersteller Leffe
Serviertemperatur 5°C
Geschmack Vanille, Nelke, Bittersüß
Zutaten Wasser, GERSTENMALZ, GERSTE, Mais, Zucker, Hopfen, Hopfenextrakt.
Malz / Getreide
Gerstenmalz
Allergene

Glutenhaltiges Getreide

Keine Spezifikationen verfügbar.

Leffe

23, Charreau des Capucins
5500 DinantBelgien

Eine Biertradition seit 1240


Die Geschichte von Leffe hat ihren Ursprung in Notre-Dame de Leffe, einer 1152 gegründeten Abtei von Prämonstratenser-Chorherren. Die Prämonstratenser-Kanoniker-Norbertiner leben wie Mönche in einer Gemeinschaft und nach bestimmten Regeln. Allerdings haben die Kanoniker eine sehr offene Sichtweise und gehen gerne auf die Menschen in ihrer Umgebung zu. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Norbertiner seit der Gründung des Klosters dafür bekannt waren, dass sie sich besonders um die Aufnahme von Gästen und Pilgern kümmerten. 

Die zahlreichen Pilger, die durch die Abtei kamen, fanden die Tür immer offen vor... aber nicht nur das. Im Jahr 1240 begannen die Domherren in Leffe Bier zu brauen. Gäste und Reisende konnten ihren Durst mit einem gesunden und erfrischenden Getränk stillen. Es war in der Tat eine schwierige Zeit: Die zahlreichen Epidemien, die zu dieser Zeit in Europa grassierten, machten das Trinkwasser unsicher. Zum Glück gab es eine ideale Lösung: das Brauen von Bier. Während des Brauprozesses tötete die Siedetemperatur die Mikroben ab, so dass das Bier unbedenklich getrunken werden konnte. Die Qualität des Wassers hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verbessert, aber das Bierbrauen ist eine Tradition geblieben, auch für die Norbertiner in Leffe. 

Nach den Ereignissen der Französischen Revolution kam das religiöse Leben eine Zeit lang zum Erliegen. Dies galt auch für die Abtei von Leffe, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts mehrmals zerstört wurde. Im Jahr 1902 wurde die Abtei vorübergehend wieder in die Hände von Norbertiner-Chorherren aus Frankreich gegeben. Sie bauten die Kirche und die Abtei wieder auf. Im Jahr 1929 wurde die Abtei von Tongerlo durch einen Brand zerstört, so dass die Geistlichen aus Campine in der Abtei von Leffe untergebracht wurden. Nach dem Wiederaufbau der Abtei in Tongerlo wurde beschlossen, dass ein Teil der Kanoniker dauerhaft in Leffe wohnen sollte. Im Jahr 1952 beschlossen Pater Abt Nys und der Braumeister Albert Lootvoet, die Brautradition der Abtei wieder aufleben zu lassen. Im Laufe der Jahre wurde eine breite Palette von Leffe-Bieren entwickelt und den Bierliebhabern serviert. Heute übernimmt AB-InBev diese Aufgabe, um die Tradition des Leffe-Biers, das seit 1240 mit Leidenschaft gebraut wird, fortzuführen.